Fast Facts
Name:
Asheron's Call
Acronym:
AC
Developer:
Turbine
Publisher:
Turbine
Release Date:
11/02/1999
Country:
USA
Genre:
RPG
ESRB Rating:
Teen
Deutsch
Teaser

Courtesy of Logan, we have the German translation of this month's teaser:

Spiegel,Spiegel
Die kalten schwarzen Wände waren Zuhause. Es gab keine andere Erklärung für die Wärme die er verspürte. Seit Kaedrix ihn aufmerksam gemacht hatte, dass die Virindi das Heim seines Lords verließen, wollte der Spiegel diese Hallen sehen, die Hallen von Bael'Zharon, dem Hopeslayer, dem fürchterlichsten Geschöpf, das die Welt jemals gesehen hatte, seinem Lord.

Ein dünnes, schwarzes Lächeln zog sich über sein schattiges Gesicht und seine Kinder begannen ihn zu verlassen. Sie entsprangen seinem Körper und schwärmten den Wänden entlang, in die Schatten und über den Boden. Die Kinder lachten und tanzten und spielten wie alle guten Kinder es tun sollten. Endlich war er zuhause.

Die Virindi waren nie in diesen Tiefen. Sie hatten die Heiligkeit dieses tiefsten Tempels nie verletzt. Hier stand er vor so langer Zeit mit seinem Lord und den anderen Erwählten , dunkle Riten zu praktizieren um die Black breath zu beschwören, die die Welt geißeln sollte und allem die Vernichtung bringen würde.

Die Kinder hielten plötzlich mit dem Tollen und Spielen ein. Die Zeit des Spielens war vorüber. Nun würde die Luft kälter als die Augen des Spiegels aufflammten und Rot über den Boden aus Ebenholz ergoss. Das dünne Lächeln verwandelte sich in einen finsteren Ausdruck und die Krone auf seinem Haupt stieß schattenhafte Nebel aus. Die Kinder versammelten sich in einem Kreis am Boden, sie saßen still- nein nicht still, andächtig. Der Spiegel begab sich zu einem Altar der in die Wand eingebettet war. Ein Becken mit blubberndem, schwarzen Blut war in den Stein eingelassen und wurde von oben durch ein spektrale Form von scharlachrotem Licht erleuchtet. Hier würde alles von neuem beginnen.

Die Kinder warteten gespannt. Der Spiegelt tippet seine schattenhafte Hand in das Blut und führte sie an seine Lippen. Als er trank durchfloss ihn einmal mehr die alte Stärke. Kraft schoss in seine Arme und seine Augen brannten heller, flutete die Gänge mit strahlendem Licht. Er schaute hoch zur Decke...dort wartend gedrängt tausende schlafende Formen im Dunkel. Der Spiegel wandte seine Aufmerksamkeit den wartenden Kindern zu, den geduldigen, solch gute Kinder.. Sie verdienten eine Belohnung, verdienten eine Geschichte.

Solch wertvolle Kinder, andächtig und still. Ihr habt euch eine Geschichte verdient Kinder. Aber diese ist anders als alle die ich euch bisher erzählt habe, weil ihr diese erleben sollt. Seine Finger tippen wieder in das Blut, aber diesmal streckten sich seine Finger, malten Symbole an die Wand hinter dem Altar. Es beginnt vor dem Kommen unseres neuen Lords als die Welt dunkel vor Regen war und die Black Breath sich anschickte diese zu reinigen mit dem Pesthauch des Lightbringers. Es war damals als mich unser Lord, unser erster Lord erstmals nach Kindern fragte

Solch eine schmerzhaft Wunde im Geist, im Herzen, in der Seele, weil sein eigener Sohn von ihm genommen wurde. Aber trotzdem sprach er über Kinder mit mir, fragte mich wie sie zu unterrichten wären, wie man zu ihnen sprach, wie ich es getan hatte. Wie man sie liebte wie ich und wie man sie nach seinem Ebenbild formen konnte. Der Spiegel malte das Bildnis seines Meisters ins Blut und dann eine kleiner Form neben ihn. Die Bildnisse nahmen einen geisterhaften weißen Schimmer an und begannen sich umeinender zu bewegen. Mein Meister konnte nicht die Kinder haben, die er sich wünschte , so machte ich Kinder aus ihm für ihn. Die Bilder tanzten und verbanden sich, trennten sich dann wieder und zersplitterten in einige geflügelte Schemen. Der Spiegel lächelte. Nun ist es an der Zeit für Ler Rhan, um die Kinder des Meisters zu besuchen und aus ihrem Schlummer zu erwecken. Wollte ihr Kinder mir helfen?

Die kleinen Schattenformen nickten einhellig mit den köpfen und Ler Rhan, der Spiegel lächelte einmal mehr. Ranken aus Dunkelheit begannen sich aus seinem Mund und der Spitze seiner Krone zu ergießen. Ein Netzwerk spannte sich über seine Kinder, das bis zur Decke der gigantischen Halle reichte und berührte die bewegungslosen Formen.

So gute Kinder. Nehmt hin sein Blut, nehmt hin das Blut meines Meisters und füttert seine Kinder. Wir müssen sie erwecken und dann nehmen wir uns was unser ist.

Jedes einzelne der Kinder tobte um zu zehnt, zu hundert und dann zu tausenden das schwarze Blut durch das Netz zur Decke der Höhle zu bringen. Dort tropften sie die schädliche Flüssigkeit in die schlafenden Münder um dann zur Sicherheit des Bodens zurückzukehren. Ler Rhan webte seinen roten Schleier zur Decke und staunte als sich die Formen zu bewegen begannen.

"Gut Kinder, gut!" die Ranken zogen sich in seine Form zurück und die Kinder begannen wieder zu klatschen, zu hüpfen zu tanzen und zu spielen. Der erste Margul schwebte herab und landete vor Ler Rhan. Her beugte den Kopf zu der kleinen Gestalt und sie sprach

„Wo ist Vater?" Er schwenkte seinen Kopf zur Seite. "Wir erwachten, aber wir fühlen seinen Ruf nicht."

"Vater...ruht" Ler Rhan antwortete und die Kinder waren still. Die kleine Gestalt schaute auf zur Decke und seinen Artgenossen, dann schaute es wieder zu Ler Rhan.

"Wir erkennen dich. Du bist der Schöpfer. Du bist der Lehrer und der Plünderer. Wir werden dienen wie Vater es wünscht." Es verbeugte sich, er zog seine Flügel zusammen als er es tat. Ler Rhan nickte.

"Wir haben viel zu tun" Seine Schattenkinder waren sprachlos vor Erschrecken und begannen auf ihn und die kleine Kreatur zuzukriechen. „Dies sind meine Kinder, es werden viele weitere kommen. Kinder des neuen Meisters. Sie werden bald ankommen und dann werden wir das Land oberhalb übernehmen und es wird wieder unser sein.

Die kleine Gestalt verbeugte sich nochmals und ließ einen Schrei erschallen. Oberhalb von Ler Rhan begannen tausende Flügel zu schlagen und die Schreie hallten in den Gängen wieder.

Lord Aerbax die Kinder des Hopeslayer sind erwacht.

Exzellent. Setzte deine Bemühungen fort und reiße das Land entzwei, verjage die die den Idealen der Essenz anhängen und lass meine Kinder auf die Welt los. Erobert die Welt eures früheren Meisters zurück. Lass mich nun ruhen. Die Transformation ist noch lange nicht komplett.

Wie Ihr wünscht Lord Aerbax

„Geh!" befahl Ler Rhan

Durch gewundene Tunnel und den Untergrund, durch Dunkelheit und Feuchtigkeit flogen sie zur Oberfläche und verbreiteten sich wie eine Plage. Sie suchten eine besondere Beute mit effizienter Grausamkeit, wie man sie in Jahrtausenden auf der Welt nicht mehr gesehen hatte. Klauen, Zähne, Zauber und Atem zerrissen die verbleibenden Truppen der Quiddity. Sie erforschten Festungen die über längst erloschenen Geysieren und Flammentunnel erbaut wurden. Als die Verfolgung sich dem Ende näherte versammelte Ler Rhan seine Kinder um sich und brachte sie zurück in seinen Körper, jedes einzelne.



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