In die Dunkelheit!
"Hohepriesterin?" das geflüseterte Zischen hallte an den Wänden des erdigen Tunnels wieder.
"Was ist, Issk?" Nuhmudira sah ihren Protégé an, schloss das Buch in dem sie las. Sie hatte ihre weiß-blaue Robe an und übersah die Konstuktion der Tunnel die tief in die erde reichten.
"Wir haben die innere Kammer erreicht, wie auch die Virindi" Issk, ein Chomo Sclavus beugte seinen Kopf und öffnete die Kapuze weit. Diese Geste der Ehrfurcht richtete sich ausschließlich an die Hohepriesterin des Schicksals. „Sie die singt" ignorierte die Geste, besonders weil die neuigkeiten die Ihre untergebener bracht unerfreulich waren. Er erwartete eine Erwiederung.
„Schicke deine besten Krieger um sie aufzuhalten. Ich werde um Unterstützung singen". Sie öffnete das Buch und sah Issk sich erheben um Ihre Gegenwart zu verlassen. Sie rief Ihm nach. „Issk, wenn deine Krieger auf Ihren Plätzen sind, klettere an die Oberfläche und rekrutiere andere für unser Unterfangen." In ihrer linken hand erschien ein neues, einfacher aussehendes Buch. „Gib ihnen dieses Buch. Es wird unser Vorhaben besser erklären. Die Isparaner werden fragen warum ich dich sandte zu ihnen zu sprechen, aber sie müssen davon in Kenntnis gesetzt werden das Aerbax mit seinen Zielen Böses im Schilde führt.
Issk nahm das Buch, neigte nochmals seinen Kopf und schwang seine Kapuze nochmals.
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Alatar wird einen Anfall bekommen. Das war Antius erster Gedanke als er den Gebirgskamm gesäubert hatte und er ins Tal hinabsah. Alle bestehenden Karten dieser Gegend müssen geändert werden.
Die ersten erschreckenden Berichte kamen aus den Sennon Valley und Hand-on-Sword Siedlungen. Fast über Nacht starben Gräser und Bäume und anstatt dessen wuchsen enorme Pilze. Die ganze Gegend war nun ein Ödland, unaussprechlich fremdartig im blassen Mondlicht.
Wenn wir sie nicht aufhalten wird ganz Dereth so aussehen. Es war ein ernüchternder Gedanke. Er hätte weiter spekuliert wäre er nicht vor Schreck erstatt über den scheppernden Lärm hinter ihm. Antius drehte sich langsam um, sah auf zur schwarz-blauen Rüstung, den durchdringenden Augen, die Stacheln erhoben zum Angriff. Eine Hand griff in seine tasche zu den zwei Juwelen, die Ciandra für ihn hergerichtet hatte, und er dankte im Geiste dem Arcanum für ihre Arbeit. Als er die Steine in der Hand zermahlte und ihre Magie um ihn herum explodierte, zog er das Schwert und stach zu.
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"...fähig die korrodierensten Materialien zu kochen, die ich jemals sah."murmelte Hiro während er eine Henbanewurzel zerstampfte und der Mischung beimengte. „ich wette es wird funktionieren. Hast du das gesehen Ciandra? Wer hätte das jemals gedacht?"
Ciandra lächelte und wendete sich wieder ihrer Klasse zu.
"Mit der Entdeckung des Aqua vitae (Wasser des Lebens), haben wir eine neue Era der Alchemie in Dereth eingeläutet. Ich werde die Aufzeichnungen binden und verteilen sobald ich kann. Bitte bleibt wachsam in euren Forschungen und berichtet Fortschritte an Hiro oder mich". Sie entließ die Klasse und steckte das Juwel in ihre Tasche.
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"Garsh hat versagt."sagte Niarltah über den großen steinernen Tisch.
„Wie auch deine Helden." Muldaveus lehnte sich nach vorne und sprach den Führer der Tumerocks direkt an. „Unsere Streitkräfte wurden aufgerieben, obwohl sie bestens versorgt und ausgerüstet waren." Er lehnte sich wieder zurück als der Tumerock zustimmend nickte. „Die Frage ist nun was wir als nächstes tun?"
„Als ich das Massaker in Holtburg vor so vielen Jahren leitete, war unser Sieg nur durch Zähigkeit und Beharrlichkeit zu erringen. Schon damals war ein Isparaner in schwieriger Gegner für viele. Ich habe diese tage nicht vergessen." Niarltah pausierte. „Verdopple unsere Anstrengungen. Wir haben unseren Pfad zum Sieg gewählt. Der Sieg in fort Tethana wird die Schlacht viel einfacher machen. Wenn wir dort verlieren gibt es noch andere, neuere Optionen."
„Ja," der graue Gigant stimmte zu und atmete schnell. „Aber was ist mit den Olthoi?"
„Momentan sind sie die geringere Sorge. Der Ona (Krieger) den ich aussandte die Hives zu erkunden wird bald mit Informationen über die wahre Größe der Bedrohung zurückkehren. Lasst uns bis dahin auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren Muldaveus."
Niarltah stand auf und ging durch den Raum zu einer Ansammlung großer Tumerok und Lugian Krieger. Muldaveus folgte.
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Elysa stand am Balkon unfähig zu schlafen. Sie sah nichts in der Nacht als Sterne. Alb'arel stand hinter ihr. Rez'arel war noch nicht aufgegangen. Sie wusste das irgendwo in der Nacht Asheron seine Golems instruierte die Schäden an seinem Turm zu reparieren. Irgendwo in der Nacht spähte Antius auf ihr Geheiß hin die neuen Hives aus. Irgendwo in der Nacht, warteten die Olthoi.
Sie erinnerte sich an das Gewicht des Köchers an ihrer Seite, das Gefühl des Bogens in ihrer Hand. Sie erinnerte sich an den Horror im Hive der Königin, über 10 Jahre her , erinnerte sich an Torstens Tod. Sie dachte es wäre vorüber, dass ihre Leute nie wieder so einen Alptraum erdulden müssten.
So naiv, so falsch! Die Olthoi kamen und sie musste ihr Volk wieder in die Dunkelheit führen.
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Eine einzelne Klaue reichte über die Schulter, die Maske zu lockern; Drei Tentakel führen aus und reichten in den neu errichteten Tunel hinein. Ein Consul, unabhängige Einheit Vicandi, kam auf den Platz zu auf dem Aerbax stand. Als Aerbax Vicandi zusah sprach der Spiegel zu ihm aus der Energiequelle.
„Meister Aerbax. Fleischwesen Nuhmudira hat den Zugang zur Lokation des Objekts gefunden. Die Tunnel der Fleischwesen füllen sich mit einer Kraft die unsere Position einzunehmen versuchen.
Es benötigt mehr Kraft um den Schwenk zur Singularity zu vollziehen. Sammle die Proben um jeden Preis um unser Ziel zu erreichen. Eure Fortschritte sind gut. Lasst kein Scheitern zu.
„Unser Fortschritt erstaunt sogar jene die mit unseren Vorhaben nicht Schritt halten können. Sieh zu dass die Fleischwesen gefesselt sind. Wir werden unser Ziel erreichen. Die Klaue ersetzte die Maske und die Tentakel zogen sich unter den zerschlissenen Mantel zurück. „Ich werde die fleischlosen Augen voran bringen. Virandi rekrutiere die Fleischwesen für unser Unternehmen und überwache ebenso die Forschungen."
Vicandies maske zitterte leicht. „Ihr denkt die Fleischsäcke werden uns helfen?"
Ist es weise auf fehlerhafte Wesen angewiesen zu sein um die eigene Arbeit fertig stellen zu können?
Ist es klug, sich auf fehlerhafte Wesen zu verlassen, um Ihre Arbeit zu vollbringen?
Die Fragen kamen gleichzeitig und erreichten unterschliedliche Rezeptoren. Seine Antwort kam schnell und ohne Schwierigkeit. „Die ‚Fleischsäcke' haben sich als vorhersehbar und beständig gezeigt bei einem Vorhaben zu helfen von denen sie nichts wissen. Sie werden uns helfen wie sie es schon früher taten."
„Exzellent."
Exzellent.






